Ordinationszeiten

Montag 9-12 und 15-18 Uhr
Dienstag 9-12 und 14-18 Uhr
Mittwoch 9-12 und 15-18 Uhr
Donnerstag 9-12 und 14-18 Uhr
Freitag 9-12 Uhr

Bitte um telefonische Voranmeldung

Urlaub

Damit Sie – und auch wir – besser planen können, finden Sie nachfolgend die voraussichtlichen Urlaube der nächsten Wochen:

September Di 21 + Do 23. nur 9-12h offen
Do 30. nur 9-12h offen
Oktober Di 5. +  Do 7. nur 9-12h offen
Do 28. nur 14-18h offen
November Fr 19. geschlossen

Urlaub

Damit Sie – und auch wir – besser planen können, finden Sie nachfolgend die voraussichtlichen Urlaube der nächsten Wochen:

Auch während der Sommerferienzeit versuchen wir, unseren kleinen und großen Patienten möglichst durchgehend zur Verfügung zu stehen!

vm: vormittags geöffnet
nm: nachmittags geöffnet
— : leider geschlosssen

Woche Mo Di Mi Do Fr
Juli 12 – 16      vm vm vm vm vm
nm nm nm
19 – 23 vm vm vm vm vm
26 – 30 vm vm vm vm
nm nm nm nm
Aug 2 – 6 vm vm vm vm
nm nm nm nm
9 – 13 vm vm vm vm
nm nm nm nm
16 – 20 vm vm vm vm vm
nm nm
23 – 27 vm vm vm vm vm
nm nm nm
30 – 03 vm vm vm vm vm
nm nm nm

Wir sind bis 07.02.2020 auf Urlaub!

Vertretungsärzte:

Dr. Wolfgang Novak, Rodaun
Telefon: 01 886 1500 – Website

Dr. Martin Radon, Mödling
Telefon: 02236 866 066 – Website

Dr. Ursula Valazza, Mödling
Telefon: 02236 28668

Dr. Manuel Langer “… Kinder haben diese besondere Kraft, gesund zu bleiben bzw. schnell wieder gesund zu werden; deswegen liegt das Hauptaugenmerk unserer Arbeit auch in der Unterstützung dieser Gesundheit und in der Krankheitsprävention. Ich bin immer wieder erstaunt wenn ich sehe, wie wissbegierig viele Kinder in diesen Bereichen sind und wie wenig nachtragend auch schon Dreijährige sind, selbst wenn es mal um eine Impfung geht …!”

Liebe Kinder, verehrte Eltern!

Sein Kind in guter Gesundheit heranwachsen zu sehen, ist für die Eltern ein Riesengeschenk aber auch eine große Herausforderung. Jedes Neugeborene bringt eine Veränderung in die Familie und zu einem gesunden Großwerden gehört auch die eine oder andere Krankheit!

Als Kinderärzte haben wir gemeinsam mit unserem Team die Freude, Sie auf diesem Weg mit Ihrem Kind ein wenig begleiten zu können.

Für viele Eltern stehen dabei 2 Grundsätze im Vordergrund:

  • Genügend Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch;
  • Eine gute Erreichbarkeit und ein kurzfristiger Untersuchungstermin;

Um unter anderem vor allem diesen beiden Bedürfnissen möglichst zu entsprechen, stehen wir Ihnen als KINDERÄRZTE PERCHTOLDSDORF – Dr. Langer und Partner an 5 Tagen pro Woche zur Verfügung.

Dr. Manuel Langer ist seit 2007 Kinderarzt in Perchtoldsdorf und hat im September 2010 seine 10-jährige Spitalstätigkeit an der Kinderabteilung im Krankenhaus Wiener Neustadt zurückgelegt, um seither voll und ganz seine jungen Patienten in Perchtoldsdorf zu betreuen. Dr. Langer erreichen Sie am Montag und Mittwoch ganztags, sowie am Dienstag und Freitag Vormittag in der Ordination.

Dr. Martina Binter ist seit Jahren im Raum Mödling im niedergelassenen Bereich tätig und trägt als erfahrene Kinderärztin auch in ihren Behandlungen den Stil der bisherigen Betreuung durch unsere Ordination weiter. Ihre Facharztausbildung erfolgte im SMZ-Ost / Donauspital mit den Schwerpunkten Lungenambulanz und Neonatologie. Dr. Binter ist von Montag bis Donnerstag am Vormittag in der Ordination.

Dr. Heinz Silgoner hat es nach seiner Facharztausbildung an der Kinderklinik AKH Wien 2006 als Oberarzt ins Krankenhaus Mödling geführt. Er leitet dort mit den Schwerpunkten Nephrologie, Psychosomatik und Ultraschall die Allgemeine Kinderambulanz und schließt nun auch in unserem Team den Bogen zur Mödlinger Kinderabteilung. Dr. Silgoner finden Sie am Montag Nachmittag in unserer Ordination.

Dr. Christina Seklehner ist seit 2018 Oberärztin im KH Mödling mit den Schwerpunkten Diabetes, Endokrinologie und Ultraschall. Die Mutter zweier Kinder im Gespräch: “Kinderärztin wurde ich deshalb, weil jede Begegnung mit Kindern wie eine spannende Reise ist und die Arbeit mit Kindern einfach Spaß macht! In der Ordination freue ich mich darauf, die Eltern und Kinder durch die Vielzahl der auftauchenden und berechtigten Fragen und Sorgen zu begleiten.”

Dr. Andrea Aumann-Fast absolviert seit 2016 die Facharztausbildung zur Kinderärztin im KH Mödling und hat 2019 die Facharztprüfung abgelegt. Weiters arbeitet die zweifache Mutter als Notärztin im Bezirk Mödling. “In der Kindermedizin schätze ich die Vielfalt in der Betreuung von 0 bis 18 Jahren ganz besonders. In dieser prägendsten Zeit ist es wichtig, den Familien in entspanntem Umfeld mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!”

Dr. Wolfgang Novak steht nach 20 Jahren in seiner eigenen Kinder-Ordination in Rodaun nun seinen vielen Patienten am Dienstag und Donnerstag Nachmittag hier in Perchtoldsdorf zur Verfügung. Langjährige medizinische Erfahrung und die Bereitschaft, diese in unser Team einfließen zu lassen, sind eine große Bereicherung.

Als WAHLÄRZTE können wir Ihnen die exakte Beratung und Ihrem Kind die individuelle Betreuung anbieten!

An unserer Seite haben wir ein engagiertes Team: seit über 10 Jahren die erfahrene Kinderkrankenschwester Martina Leutgeb und mit ihr die Ordinationsassistentinnen Sonia Macek, Doris Scheiner und Dunia Kaisi. Unser gesamtes Ordinationsteam bringt die reichen Erfahrungen – nicht zuletzt mit den in Summe 19 (!) eigenen Kindern – in die individuelle Beratung mit ein. …

Gemeinsam freuen wir uns, Ihr Kind und Sie in unserer Ordination begrüßen zu dürfen!

Um allen Kindern in unserer Ordination die Möglichkeit zu geben, am Boden zu krabbeln, zu sitzen und zu spielen, würden wir Sie bitten, in der Garderobe Ihre Schuhe abzulegen, Hausschuhe stehen auf Wunsch zur Verfügung – vielen Dank für Ihr Verständnis!

Welche Erkrankungen gehen derzeit um in Perchtoldsdorf?

aktuell : 21.09.2021

..

Fieberhafte Infekte

Etwas häufiger als sonst im Sommer üblich, zeigen sich derzeit viralen Infektionen des Rachens und der oberen Atemwege: Fieber, teils auch hoch mit Temperaturen über 40 °C. Dazu oft ein störender Reizhusten und Schmerzen im Rachen und im Kopf, teils Übelkeit und weicher Stuhl, gelegentlich begleitet von einem stammbetonten, fein-punktigen Ausschlag, der nicht juckt.

Im Vordergrund der Behandlung stehen die Fiebersenkung und die reichliche Flüssigkeitsgabe. Wegen der Mitbeteiligung des Magen-Darm-Traktes ist oft auch eine fettarme Schonkost zu empfehlen!

Sind Sie beunruhigt wegen des Zustands Ihres Kindes oder dauert das Fieber länger an, so kommen Sie bitte zur Untersuchung in die Ordination. Hier kann bei Bedarf auch eine Schnelluntersuchung in unserem Akutlabor durchgeführt werden!

So wie bei jedem Ausschlag drücken sie bitte mit dem Finger auf einige Punkte, und überprüfen damit, ob diese unter dem Druck die Färbung verlieren, welche nach dem Lösen des Drucks allerdings gleich wieder kommt. So ein  “WEGDRÜCKBARER” Ausschlag ist etwas Harmloses und stellt ein typisches Begleitexanthem bei viralen Infekten dar. Sollten jedoch die Punkte nicht wegdrückbar sein, so würde ich Sie bitten, sich umgehend zur Untersuchung zu melden bzw. auch akut die nächstgelegene Kinderambulanz aufzusuchen! Solche NICHT WEGDRÜCKBAREN Punkte können ein Hinweis auf eine schwere bakterielle Infektion sein, die umgehend behandelt werden müsste!

Hand-Fuss-Mund Krankheit

Eine neue Welle dieser viralen Erkrankung zieht derzeit durch Perchtoldsdorf und Umgebung. Als Tröpfchen- oder Schmierinfektion zeigen sich nach wenigen Tagen Inkubationszeit schmerzhafte Schleimhautverletzungen – sogenannte Aphthen – an Mundschleimhaut und Zunge und oft gleichzeitig die namensgebenden bläschenartigen Flecken an Handflächen und Fußsohlen. Begleitend kann auch hohes Fieber auftreten.

Eine gezielte Behandlung ist nicht möglich, lediglich die Symptome können durch schmerzlindernde Schleimhautgels oder durch schmerz- und fiebersenkende Zäpfchen oder Säfte behandelt werden.

Allergie

Typisch für diese Jahreszeit stehen die Wildkräuter BEIFUSS und RAGWEED (Traubenkraut) in Blüte.  Schon während der letzten Wochen sind an vielen Wegrändern und in den Perchtoldsdorfer Weinbergen diese Kräuterstauden teils über einen Meter hoch aufgeschossen. Häufiges Niesen, juckende Augen und eine rinnende Nase sind für alle Allergiker typische Zeichen der Sensibilisierung. Zusätzlich leiden viele Betroffene an Kopfschmerzen und vermehrter Müdigkeit.

Inhalative Allergien treten in der Regel frühestens ab dem Alter von 4-5 Jahren auf!

Vermuten Sie anhand der geschilderten Beschwerden bei Ihrem Kind eine Allergie, so kommen Sie bitte zur Untersuchung: mittels eines einfachen und vor allem schmerzfreien Hauttests oder einer sehr exakten Blutuntersuchung (bereits möglich mit 0,5 ml Blut aus der Fingerbeere!) können die einzelnen Allergene ausgetestet werden und danach mit einer gezielten und erfolgversprechenden Behandlung begonnen werden.

Schließlich gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten Hyposensibilisierungs-Behandlungen als Schluck- oder Stichvariante (“Allergieimpfungen”), die heute besser denn je vor allem 3 Dinge bewirken können:

    • weniger Beschwerden während der Blütezeit des Allergens
    • weniger neue, zusätzliche Sensibilisierungen in den Folgejahren
    • weniger Entwicklung von Asthma bronchiale

..

COVID-19

Seit Beginn der CORONAVIRUS-Pandemie versuchen wir durch Einhaltung folgender Punkte, die Versorgungsbedingungen aller Kinder und Familien zu optimieren:

Termine werden möglichst genau eingehalten – nach dem Betreten der Ordination werden Sie direkt in eines unserer 4 Untersuchungszimmer gebeten. Die räumliche und zeitliche Überschneidung mit anderen Familien wird dadurch weitgehend reduziert. Unser schönes Spielzimmer bleibt bis auf Ausnahmen leider geschlossen.

FFP2-Gesichtsmasken: Kommen Sie bitte mit angelegter Gesichtsmaske in die Ordination. Möglichst dicht anliegende und gut abschließende, filternde Masken (FFP2 oder KN95) helfen am effizientesten, die Virusübertragung zu verhindern. Auch Kleinkinder ab 2 Jahren akzeptieren oft völlig problemlos eine Gesichtsmaske! Falls Sie die Maske für sich oder Ihr Kind vergessen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne weiter!

Frischluft mit 400 m³ pro Stunde durchströmt über die zentrale Lüftungsanlage die Ordination und jedes einzelne Zimmer. Häufige Desinfektion von Händen, Oberflächen und Geräten sind fixer Standard.

Kranke Kinder sind in Zeiten von Masken und Distanz deutlich seltener, kommen aber trotzdem der Jahreszeit entsprechend vor. Im Falle einer Krankheit melden Sie dies bitte gleich bei der telefonischen Anmeldung! Wir bitten Sie dann nach Möglichkeit direkt über einen Extraeingang in die eigene Untersuchungseinheit mit separatem WC. Über unser Akutlabor läuft die Infektionsanalyse von Blut und Harn. Auch der COVID-19-Antigen-Schnelltest kann schon ab dem Babyalter bei entsprechendem Verdacht durchgeführt werden und funktioniert bei Kindern meist völlig problemlos! Zur Unterscheidung von COVID-19 zu grippalen Infekten und der Influenza finden Sie auch nachfolgend eine Übersicht.

Wie verlässlich ist der COVID-19-Antigen-Schnelltest? Je nach Abstrichart und -Ort ist die Verlässlichkeit unterschiedlich: wir empfehlen den tiefen Nasen-Rachen-Abstrich als genauesten Standard – den wir übrigens auch im gesamten Team regelmäßig zu unserer und Ihrer Sicherheit durchführen. Dabei liegt bei symptomlosen Personen die Verlässlichkeit bei etwa 75%, bei symptomatischen Patienten bei etwa 95%. (Zum Vergleich: der Wohnzimmertest / “Nasenbohrertest” ist nur zu etwa 40% verlässlich.) Details finden Sie über folgenden Link.

Wie würde sich eine COVID-19-Erkrankung zeigen? Auch Coronaviren werden beim Sprechen, Husten, Niesen als Tröpfcheninfektion und als Aerosol über die Raumluft in allen Altersgruppen übertragen. Kinder erkranken aber viel seltener als Erwachsene und die Erkrankten zeigen meist einen milderen Verlauf. Dennoch können  auch gesund wirkende Kinder das Virus an Erwachsene und vor allem Senioren weitergeben und diese anstecken! Besonders bei älteren Patienten kann das zur gefürchteten Lungenentzündung führen.

Ist die Impfung für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zu empfehlen? So wie es derzeit aussieht, stellt die Impfung die sicherste Möglichkeit dar, mit einem möglichst normalen Leben in den Herbst und Winter zu gehen. Was es nicht wieder geben darf, ist das erneute Zusperren von Kindergärten und Schulen – zu wichtig ist und bleibt für eine normale Entwicklung unserer Kinder und vor allem auch unserer Jugendlichen das soziale Miteinander, das “Einstecken und Austeilen”, das “Sich-Zurücknehmen und Sich-in-den-Vordergrund-stellen”, das gemeinsame Lachen und Weinen, das Lernen und Turnen, der gemeinsame Sport! Wie sehr das alles notwendig ist, haben uns die letzten Lockdowns gelehrt mit einer neuen Höchstzahl an sozialem Rückzug, Angststörungen, kindlichen Depressionen, Essstörungen aber auch Dickleibigkeit, Haltungsbeschwerden, Kopfschmerzen, usw.

Alle für die entsprechende Altersklasse in der EU zugelassenen Impfstoffe sind zu empfehlen! Hier finden Sie auch die Fachempfehlung der Österr. Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. Mit Stand Juni 2021 wurden bereits mehr als 6 Millionen 12-15-Jährige in Nordamerika geimpft – genau überwacht mit einem klaren Überwiegen des Nutzens gegenüber dem Risiko. Bis 07.08.2021 wurden in Österreich allerdings erst 4% der 12-15-Jährigen geimpft: 24.598 Mädchen und 26.601 Burschen.

3 Hauptziele stehen im Vordergrund:

  • Individualschutz vor einer schweren Krankheit – von 1000 Kindern und Jugendlichen erkranken 1 bis 2 schwer und sind krankenhaus- oder sogar intensivpflichtig!!
  • Herdenschutz – für ein normales soziales Miteinander ohne Schulschließungen
  • Psychosoziale Vorteile – geimpft sind auch Jugendliche geschützt und gleichgestellt! 

.

.